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Garantieerklärung:

Ich garantiere Euch, liebe Sportkameraden, ich habe keinerlei Ambitionen Weltmeister im Raubfischangeln zu werden. Ich muß nämlich arbeiten und werde nicht gesponsert.

Ich garantiere Euch ebenfalls, ich bin weder ein selbsternannter "Profi", noch ein Spezialist.

Im Gegenzug dafür aber garantiere ich Euch, daß ich weiß wovon ich rede.

Ich bin ein einfacher Angler, der gerne weiterhilft und seine Fische auch noch ohne umfangreiche Technik findet und fängt.

Würde ich Videos drehen, könnte man die Kontinuität des zeitweisen "Mißerfolges" und die sich damit ergebende Ehrlichkeit der Aufnahmen, am Sonnenstand erkennen. 

Laßt Euch nicht für dumm verkaufen. 2012-02-22

 


Ein sich so zugetragene Geschichte, die vor ca. 35 Jahren stattfand.

Also, Wir alle haben und kennen Vereinskameraden in unserem Vereinsleben nur dadurch auffallen indem sie alles anzweifeln und dem Erzählenden unterstellen, daß er lügt sprich "Latein" erzählt.

Wenn man vor vielen Jahren als ich noch aktiv in Tübingen angelte und die alten Vorstände, wie z.B. Karl Amann, bei dem 1963 meine Sportfischer Prüfung ablegte, noch lebten und ich fast jeden Tag am Neckar zwischen Rottenburg und Hirschau unterwegs war, nach dem "Blinker König" fragte wußten fast alle wer gemeint war. Ich habe mir eben mehr Gedanken gemacht als Andere.

Siehe die Rubrik "Über mich".

Ich angelte damals bereits mit meinen Eigenbauten.

Doch nun zurück zu diesem Arschloch (Vereinskamerad) das davon lebte alles anzuzweifeln. Doch dieser Tag sollte dem in ewiger Erinnerung bleiben. Dafür habe ich gesorgt. Ich hatte vor unserem Stammtisch Alfred und Rolf eingeweiht. Die Bombe konnte damit platzen. Wir trafen uns wechselweise im "Ritter" in Tübingen oder im "Löwen" in Hirschau. Bis heute gibt es den Löwen. Aber nicht mehr so wie ich ihn kannte.

Der Kamerad kam. Es ging los.

Rolf war der bessere "Lügner" und fing an von meinem gigantischen Hecht aus dem Hirschauer Baggersee zu erzählen, den ich schon kurz vor dem Kescher hatte, geschätzt ca. 1,35 m über 20 kg, und dann doch noch verlor, weil ausgeschlitzt. Er und Alfred waren dabei und konnten nicht helfen.

Kamerad Arschloch genoß meinen Verlust. Alfred sang das Klagelied mit wie auch alle anderen Anwesenden, die begriffen hatten.

Dann kam ich auf den Plan.

Ich wirkte total geknickt und traurig. Meine Erzählung begann. Ich erklärte, daß ich mich vollkommen fertig auf den Weg zum Auto machte. Es war schon dunkel. Ich stolperte, drehte mich um und sah da einen großen Koffer, in den locker ein Kind gepaßt hätte da liegen.

Die Zielperson fragte: "Was war da im Koffer?"

Er war total aufgeregt jetzt intimes zu erfahren und ich ließ ihn schmoren.

Auflösung: Aus einem kräftigen Schluck aus meinem Weißglas und mit nun einen boshaften Lächeln klärte ich auf:

In dem Koffer war der Bär, den wir dir aufgebunden haben!

Könnt Ihr Euch mein diabolisches Grinsen vorstellen?

Wir haben den Vogel nicht mehr beim Stammtisch begrüßen können - eigentlich schade - ich hätte für ihn sicher schon noch furchtbare Geschichten auf Lager gehabt  .

 



Warum ich manchmal gerne fremdgehe?

Ich meine natürlich angeltechnisch, ansonsten bin ich seit 28 Jahren glücklich verheiratet mit den üblichen kurz andauerden Gewittern ohne die eine Ehe, auch GmbH genannt, langweilige wäre. - Eigentlich kennt man mich mit der Spinnrute am Wasser.

Erkärung zu GmbH: Gehst Du Mit - Bist Du - Hin !

Also, wie immer in der zweiten Augustwoche mache ich mit meiner Frau einige Tage Angelurlaub. Meine frühere Verlobte wollte gerne mit der Feederrute angeln und dem entsprechend stellten wir unser Gerät samt Anfütterung zusammen. Kurz nach 5:00 Uhr waren wir am Wasser. Bewölkter Himmel und ein leichter Südwest Wind versprachen einen erfolgreichen Angeltag.

Und so war es auch. Wir fingen quer durch den Cyprinidengarten so ziehmlich alles, was das Gewässer hergab. Natürlich haben wir alle maßigen Fische dem Schwachsinnsgesetz zufolge totgeschlagen - ähhh - bis auf die, die uns aus den Händen fielen.

Am späten Nachmittag bekam ich einen Biß den ich vom Verhaltensmuster des Fisches nicht einordnen konnte. Nachdem die Schnur nun doch ganz langsam von der Rolle gezogen wurde setzte ich den Anhieb. Den Drill brauche ich nicht auszumalen. Er lief normal ab.

Aber ich war von den Socken. Nach über 30 Jahren fing ich wieder mal eine Schleie.

Vorfach:      0,30 mm

Haken:        # 1/0

Köder:        Maden - Mais - Mix

Der Fisch wog fast 1,5 kg.

Ich weiß, Schleien beißen nur auf sehr feines Gerät.

Dieser Fang ist für mich mehr wert als ein kaptialer Fisch anderer Art, denn Schleien sind in den Gewässer, die ich befische extrem selten.

Man muß nicht immer "Spinnen" um sich über einen Fang zu freuen!


Gedanken zu den Eyach Bildern.

Lang, lang ist es her und ich denke mit Sehnsucht und Wehmut zurück. Ich kann mich noch sehr genau an mein erstes Angeln mit meinem Vater und seinem französischen Freund Gilbert erinnern.

Es war vor ca. 60 Jahren!

Mein Vater sprach außer rumänisch, englisch, russisch, deutsch auch noch französisch. Ich merkte aber, daß die Beiden sich auf "gallisch" - siehe Asterix - über mich unterhielten.

Am Wasser angekommen packte mein Vater eine Bambusrute mit Vollglasspitze, 3 m lang und mit einer einfachen Rolle aus und drückte sie mir in die Hand. Diese Angel mit Rolle habe ich noch heute.

Ich war stolz aber ich kann heute nicht mehr sagen ob ich damals etwas gefangen habe.

Ich wurde älter und bin dann mit dem Fahrrad die 18 km von Herrenberg an die Eyach gefahren. Nicht immer hat mich mein Vater mit dem Lieferwagen abgeholt. Manchmal kam ich auch frisch geduscht ans Wasser oder nachhause.

Mit 16 hatte ich eine "Herkules K-50", ein sogenanntes Kleinkraftard. Es lief anfangs gut 80 km/h. Nachdem mein Freund, der später Porsche Cup Sieger und DTM Rennfahrer war sich, lief die Mühle gut 100 km/h. Damit war die Eyach sprichwörtlich nur noch "um die Ecke".

Auch ich wurde 18, hatte einen Führerschein. Manches Mädel fand es romantisch mit mir am Wasser zu sitzen. Sitzen war mir aber auf die Dauer zu langweilig
.

Nun habe ich einen Kunden, nicht allzu weit weg und ich ließ es mir nicht nehmen diesem kleinen Fluß, dem ich so viele schöne Stunden und unter anderem meinen größten je gefangenen Döbel (Aitel) verdanke einen Besuch abzustatten, mich auf die Brücke zu stellen von der weg die Aufnahmen entstanden und meinen Gedanken freien Lauf zu lassen.

Ich werde wieder kommen. Ich habe bis heute die Erlaubnis in der Eyach zu fischen. Aber ehrlich ca. 170 km Anfahrt ist mir zu weit.
 

 

 


Hallo MA-SO-CA Freunde,

ich möchte Euch einen Zwischenbericht zu meinen enormen Angelerfolgen im laufenden Jahr 2017 geben.

Es war lange kalt, die Forelle hatte Schonzeit, Hecht und Zander auch. - Dann ging's los. Eis weg, Schonzeit weg und kurz darauf auch gute Laune ganz weit weg.

Eine Donaustrecke, die ich befische, über 1 Woche kein Biß, kein Fisch. Ich wechsle die Strecke. Ich hätte zum Stammtisch gehen sollen und mir die Märchen der Jahrhundertfischer anhören sollen. Sicher wäre dann viel erfolgreicher unterwegs. Ich muß Eines zugeben als dieser Scheißkormoran noch nicht als Seuche bezeichnet wurde hatte ich über 80 Forellen, pro Jahr, inklusive der Tiere, die mir aus der Hand rutschten und zurück ins Wasser fielen.

Zurück zu 2017.

Ich kenne die Gewässer, so glaube ich gut, die ich befische.

Fazit: Kein Zander, kein Hecht, auch spät nachts kein Wallerbiß. Meine Blinker 120 g, viel Aktion.

Und dann gestern - MA-SO-CA Duo Striper 30 g, VN 368 rote Hechel. Ich fische im Mittelwasser, das Wasser ist ca 4,00 m tief, ich angle auf ca. 2 m der Tageszeit angepaßt. Köder und Stahlvorfach sind  zusammen ca. 55 cm lang. Ein Schlag im Stock, die Angel verneigt sich in Ehrfurcht - dann nichts.

Ich drehe die Schnur ein und stelle fest, der Fisch hat entweder geschielt oder von hinten her die gesammte Länge überbissen.

Danach packe ich ein. Meine Frau, die im Auto geschlafen hatte war aufgewacht, sie kennt mich seit bald 30 Jahren, sagte nichts und wartete, was nun geschieht.

Ich wechselte die Stelle, meine Frau warf den Holzkohlegrill an.

Ich habe auf "Kapitale" geangelt und konnte so zum Ende dieses Tages immerhin 12 Rotaugen im Gesamtgewicht von 1,4 kg fangen.

Fazit: Flexibilität ist alles: .


Neues aus Schluchtistan:

Auf ein Neues :

Am 23. September 2009 hatte ich allen österreichischen Kunden mitgeteilt, daß ich von der beschissenen Zahlungsmoral und der Schnorrerei, die ich bei Anglern während meiner Kundentermine antraf nicht wirklich notwendig hatte. Desweiteren störten mich die aus der Kaiserzeit übrig gebliebenen, Mitarbeiter der Landestrachtengarde, in Deutschland auch "Bullen" oder Polizei genannt. Das Wort Bulle ist nicht meine Einstellung zu den hervorragenden Leistungen zu dem österreichischen Äquvalent. Die Österreicher, dürfen Geschwindigkeiten schätzen. Ist das eventuell abhängig von einem Glaserl Wein? Soviel Arroganz und gesetzlich zugelassenen Beschiß kenne ich sonst in Europa nicht.

Hallo Ihr Alpenrepubliker, wann begreift Ihrs das endlich. MA-SO-CA braucht weder Eure Kommentare noch Euer Geld.

Viel Erfolg beim Klagen gegen unsere Maut. Österreich ist nicht Europa, aber ein kleiner Kotzbrocken, der glaubt der "Käs" zu sein, aber nur so stinkt.

Vorschlag: Verkauft das wenige Land an Bayern München. Die brauchen weitere Parkplätze. Ihr wandert zum Trump (eltier) aus. So ist Beiden gedient.

Als gebürtiger Salzburger mache ich im Bayerischen Wald Urlaub, ehe ich einem der Euren auch nur 1 € zukommen lassen werde. Fahre ich nach Griechenland, reicht eine Tankfüllung ca. 1100 km weit, also kein Stop bei "Franz dem Kaiser".

Servas.


Ich liebe die Schluchtie's

Vor über 10 Jahren habe ich nach Österreich alle Geschäftskontakte und die Belieferung abgebrochen. Ich bekomme regelmäßig, in letzter Zeit verstärkt, Anfragen - und sage nein.

Begründung:

Die Zahlungsmoral, die ich erfahren habe, war zumeist jenseits von gut und böse. Die anzutreffende Arroganz dafür umso höher. Ein Wiener Händler wollte, daß ich seine AGB's unterschreibe. Ich habe ihn gefragt, wo er denken ließe. Handeln kann man immer, nur nicht mit mir. MA-SO-CA ist kein orientalischer Basar! Bitte kauft Produkte unserer Mitbewerber!

Ein Wort noch am Ende:

Laßt Eure Landestrachtengarde (in D - von Freunden Polizei genannt) auch weiterhin Geschwindigkeiten schätzen, hinter Hecken zu lauern und ans Kaiserreich zu denken. Ach so, 2 mal versuchten Eure Motorrad Komiker mich, vor über 20 Jahren einzuholen. Das mißlang, weil ich Motorrad fahren kann und die Maschine ca. 250 km schnell war. Das Postalmgebiet war ideal und auch die Strecke zwischen Salzburg und Braunau. Im Postalmgebiet stand ein Polizist wasserlassend am Straßenrand als ich mit mindestens 50 km zu schnell anfuhr und er signalisierte anhalten. "Er mußte zuerst einmal einpacken". Ich signalisierte den Stinkefinger und erwiderte das Zeichen komm mit wenn Du kannst samt Lochanzeige. Ich habe ihn nie mehr gesehen. Seine BMW hatte mit Sicherheit mindestens 50 PS weniger und war locker 25 kg schwerer. (Ich meine Funk und künstliches Hirn wiegen.)

Zwischen Salzburg und Braunau war die zuläßige Geschwindigkeit, ich kann mich nicht mehr erinnern, ich glaube 80 km/h. Die Maschine beschleunigte damals in unter 10 Sekunden auf ca. 200 km/h. Ich war um ca. 0,5 km/h zu schnell.  Die Schanties kamen entgegen, bremsten, wendeten und verfolgten mich, das hätte es nicht gebraucht. Sie haben mich nicht gefunden, warum auch, ich war nieeeee zu schnell. Ich fuhr nicht mehr nach Braunau, befuhr Seitenstrecken, und ich fuhr über Bayerisch Gmain zurück nach Deutschland. Gut wenn man sich auskennt.

Ach so, ich hatte in beiden Fällen im Rucksack kurzgeteilte Spinnruten, kam aber nicht zum angeln

Motorradfahren - angeln - und Österreicher verscheißern ist schöner als Weihnachten.

 



JAKO - o filos mu ( Jako - mein Freund)

Es gibt Geschichten die das Leben ohne Rücksicht auf Verluste schreibt und diese kostete mich fast einmal die Freundschaft zu Jako, er war Berufsfischer und kam immer die ca. 45 km nach Ort umbekannt gefahren um seine Fische zu anzubieten.

Prolog: Ich fische damals in einem Nebenfluß des Unbekannt auf Döbel, bzw. auf das was biß mit leichter Ausrüstung, Köder bis 08 g.

Ich fing mich dumm und dämlich, denn die griechische Unterart des Döbels biß auf Alles was ich an der Spinnrute anbot. Sie kannten diese Köder nicht. Schnell hatte ich ca. 40 Fische beeinander und fuhr zurück nach Unbekannt.

Ich war beim Verteilen der Fische als JAKO kam und seinen Fang verkaufen wollte.

Psari, freska Pasaria - rief er - aber keiner wollte seine frischen Fische. Schuld war ungewollt ich. Es tat mir leid. Fast wäre unsere Freundschaft zerbrochen. Ich hatte ihm den Verkaufstag gründlich versaut, denn ich hatte bis auf die Fische, die ich bis für den Eigenbedarf drauchte alle verschenkt.

Trotz allem, unsere Freundschaft, wenn auch oft nur telefonisch hielt bis zu seinem Tode 2004. Sie hielt über 40 Jahre. - Ich hatte ihm sehr viel in Sachen angeln in Giechenland wie auch in Sachen Akzeptanz in machen Dörfern zu verdanken.

JAKO - ego then se exechnao - Jako ich werde Dich nie vergessen. Ich verdanke ihm so viel Wissen über das Welsfschen.

Lieber Leser ich habe einmal zu einem Angler der mich ansprach und als Märchenerzähler benannte, gesagt: Mein Freund, Du mußte zuerst mal auf diesem Globus dort gewesen sein, wo ich schon geschissen habe. 2016-05-22

 

 



Mein erster Wels - oder eine unfreiwillige Bootsfahrt

Ich war damals 14 Jahre alt und fuhr in den Sommerferien mit meinem Rennrad von Herrenberg nach Salzburg. Es waren ca. 450 km. Mein Onkel war damals der Dienststellenleiter des Zollamtes in Freilassing. Wir freuten uns beide, als ich unversehrt angekommen war. Dann ging es weiter nach Salzburg Gnigl. Dort wohnten Tante und Onkel.

Unweit gab es damals noch einen uralten Weiher, der Jahre später leider zugeschüttet wurde. Natürlich wollte ich angeln und ich hatte auch meine gespließte Spinnrute mit Mitchell Rolle samt 0,50mm Schnur, der damals schon üblichen Zweitspule mit 0,30 Schnur und Ködern dabei. Nach einer herzlichen Begrüßung, einer Brotzeit und dem üblichen Gequake, wie geht es Vater, Mutter, dem Kanarienvogel usw. wollte ich sofort ans Wasser. Es war übrigens das gleiche Gewässer, in das ich als Knirps ins Wasser fiel und mein Vater mich gerade noch am Bein erwischte und meiner Mutter dann erklären konnte weshalb so naß war. Onkel Josef, so hieß er, hatte ein Boot. Ich durfte es natürlich benutzen. Damals wurde noch nicht so viel geklaut wie heute. Der 2. Weltkrieg war noch keine 20 Jahre her und man hatte zu dieser Zeit noch ganz andere Probleme. Das Boot lag nicht angekettet, mit den Rudern, im Schilf am Ufer. Hier kannte Jeder - Jeden und man half sich mit einer Selbstverstsändlichkeit, die es heute kaum noch gibt.

Ich fing eigentlich jeden Tag immer etwas, mal größer mal kleiner - mal war es ein Hecht - mal ein Barsch. Die Fische wurden alle verwertet. Sie waren eine echte Bereicherung in der Küche. Ich kann mich an die Zeiten erinnern als Löwenzahn, gepflückt auf umliegenden Feldern und Wiesen ein Mittagessen war. Dazu ein gekochtes Ei und die Hoffnung daß Alles besser wird.

Ich angelte schon einige Tage und baute an diesem Morgen meine Ausrüstung, wie immer, neu zusammen. Diesmal mit meinen größeren Ködern und ruderte ein Sück weit vom Ufer weg. Ich wußte dort waren die tieferen Stellen. Ich wollte endlich ein vernünftigen Hecht fangen. So am Rande, es war ein herrlicher Sonnenaufgang, meine Welt war in Ordnung.

Ach, übrigens ich hatte weder die erforderliche Steuerkarte oder eine gewässerbezogene Erlaubnis. Doch Jeder wußte was mein Onkel beruflich machte und Mancher fuhr auch nach Freilassing über die Grenze um einzukaufen und manchmal auch mehr als zulässig. Und er mußte dann mehr oder weniger an meinem Onkel vorbei. Damit war mein Sonderstatus klar definiert. Auch damals war "Vitamin B" die halbe Miete.

Doch ich möchte nicht abschweifen. Es wäre heute Anglerlatein wenn ich noch dezidiert sagen könnte, was ich an diesem Tag gefangen habe.

Eines blieb mir bis heute in Erinnerung. Ich hatte meinen Vater sich oft mit Anglern über die "Schwarzen Riesen" unterhalten hören. Was der Eine oder Andere gefangen hatte. Damals ohne Echolot und anderen Schnickschanck. Wir haben noch gewußt was Sache ist. Nicht wie heute, wenn man nicht "full equipt" ist, ist man zu blöd einen Fisch zu fangen ( Hallo Dietmar ). Wenn Fänge gut ausgingen, aber auch manchmal nicht gut endeten für den Angler. Ich möchte dazu noch anmerken, mein Vater wurde in Rumänien, im Donaudelta, geboren und dessen Vater war Berufsfischer und Melonenbauer. Der Welsfang gehörte zum Alltag und Broterwerb.

Auch hier, in Gnigl in Weiher, gab es seit über 100 Jahren Welse. Das war mir bekannt. Doch bei Mir wird sicher keiner anbeißen.

Fortsetzung folgt - ich gehe jetzt angeln.

Bin wieder zurück. - Es biß kein Hecht, es biß kein Barsch, der Tag war also für den Ar..?.. /m).

Doch nun weiter.

Ich bekam einen Biß, den ich als solchen zuerst nicht erkannte, aber trotzdem, dem Rat älterer Angler folgte, und anschlug. Und dann begann sie, die unfreiwillige Bootsfahrt, die für mich eine gefühlte Ewigkeit dauerte und über die ich nicht wirklich glücklich war. Plötzlich waren die gehörten Geschichten über diese Fische in mein Gedächtnis gemeißelt und nicht mehr verdrängbar. Ich kann heute, nach über 50 Jahren, nicht mehr sagen wie lange ich so im Schlepptau war. Es ging kreuz und quer über das Wasser, ich war nur Passagier denn der Motor war einige Meter unter und vor mir. Ich gab dem Fisch genug Schnur um ein Kippen des Bootes ausschließen zu können, hielt aber mein Messer für den Notfall bereit um die Schnur kappen zu können. Das Boot war nämlich nicht groß. So lernte ich die letzten Winkel des Wassers kennen, denn der Kerl da unten machte keine Anstalten aufzugeben. Er machte was er wollte.

Es gibt einen Spruch den wir alle kennen: "Und wenn Du glaubst, es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Angler her." - Oder so ähnlich.

Die Hilfe kam in Person von Anton, einem Angler, der mich von Kindesbeinen an kannte. Mein Vorteil - er konnte mich auch noch gut leiden, weil wenn ihm der "Ostwind" ausgegangen war, ich zum Laden lief und den Wind wieder blasen ließ. Unter Ostwind verstand man damals in Gnigl einen klaren Schnaps. Wie gesagt er hatte das ganze Schauspiel betrachtet und gab mir Anweisungen. Es gelang mir an eine Stelle am Ufer zu kommen, Toni stieg um und half mir nun weiter.

Doch irgendwann wird auch ein Fisch dieser Größe müde. Toni ruderte ans Ufer, an eine Stelle, die flach ins Wasser lief und nun sah ich zum ersten mal diesen riesigen Kopf, das aufgerissene Maul und ich hatte Respekt und war beeindruckt. Alleine wäre ich mit diesem Burschen nicht fertig geworden, das war ich ganz sicher. Ich versuche mir vorzustellen wie alt der Fisch war und welche Kraft in ihm steckte. Toni lief ins Wasser und landete den Waller mit einem geübten Griff. Heute weiß ich es war der Wallergriff.

Mein Wels wog gut 38 Kilo. Für mich zu diesem Zeitpunkt ein unvorstellbarer Riese.

Meinen bisher größten Waller habe ich der Zeit gefangen als ich in Griechenland lebte. Er wog 52 Klio, war 2,14 m lang. Der Köder war ein Karpfen mit fast 1 kg. Zu dieser Zeit waren Wallerfänge die normalste Sache der Welt. Den größten Fisch den ich damals sah wog 89 Kilo - Länge 2,35 m. JAKO hatte ihn mit einer Langleine gefangen.

Ich nenne hier bewußt keine Gewässernamen und gebe keine Orte preis. Ich möchte verhindern, daß der gleiche Wallertourismus wie nach Spanien und Italien ausbricht. Resultat: Vermüllte Umgebung, versaute Preise mit allen Folgeschäden. Besoffene Angler, wie ich sie reihenweise in Spanien am Ebro erlebt habe.

Dazu werde ich Euch noch eine andere Geschichte später erzählen.

Ach ja, mein Onkel übernahm, nachdem die Nachbarschaft zur Betrachtung eingeladen wurden, die Aufteilung der Beute. Er war mächtig stolz auf mich, Toni ging dabei unter, er konnte aber damit leben. Beide waren Freunde. Ach ja, natürlich hatte ich das erfolgreiche Angeln nur von meinem Onkel gelernt. Ferndiadnose 450 km täglich. So war er eben, ein liebenswerter Mensch der beruflich nicht mehr weiter nach oben konnte, aber in seinem Job der war, der das Sagen hatte und Widerspruch nicht gewohnt war.

Und ich - ich war einfach nur glücklich und zufrieden.

Abschließend noch zum Köder. Wir bauten unsere Blinker damals oft aus alten Alu Suppenlöffeln, die wir mit etwas Blei ausgossen, ein Loch durchbohrten und Blei und Löffel mit einer Schraube und einem Lötpunkt dauerhaft verbanden. Der Bleikern hätte sonst nicht gehalten,

Meine Heimfahrt war dann viel komfortabler. Eine Eltern kamen mit unserem Firmentransporter zu einer Stippvisite nach Salzburg. Mein Rad samt Ausrüstung wurden eingeladen und ich trat eine komfortable Rückreise an.

Fafzit:

Sicher könnt Ihr euch an die jedes Jahr wiederkehrende saudumme und neugierige Frage eures Klassenlehrers erinnern wenn er fragte: "Wo seid ihr denn gewesen und was habt ihr erlebt?" Und dann mußte man auch noch einen Aufsatz schreiben. Nun - ich hatte eine Geschichte zu erzählen und ich kann mich noch gut daran erinnern - ich bekam die Note 1.  2016-05-21


2 Angler sitzen am Neckar, baden ihre Maden, füttern die Mäuse vor ihren Stiefeln und unterhalten sich über ihre Frauen. Plötzlich fragt der Eine wie sein Kumpel die Frau seines Lebens denn kennengelernt hatte.

Der antwortet:

"Über eine Chiffre, die ich in der Hand hielt."

Der Andere.

"Ist das eine neue Fischart, die ich noch nicht kenne?" 2015-12-26


Ein Angler kommt vom Anglerstammtisch mit reichlich Promille nach Hause wo seine Frau ihn schon erwartet und eine laute und lange Strafrede hält.

Er unterbricht sie und sagt:

"Bitte hör auf, es ist schon schlimm genug Dich doppelt sehen zu müssen." 2015-12-26



Nachdem Hans nur Blödsinn im Unterricht macht schreit sein Lehrer ihn wutentbrannt an:

"Wenn ich Dein Vater wäre, würde ich Dir den Hintern versohlen und anschließend angeln gehen."

Der Junge lächelt antwortet ganz gelassen:

"Wären Sie mein Vater würden weder das Eine noch das Andere tun. Sie würden zuerst die Küche putzen und dann anfangen zu bügeln."

Der Steißtrommler weiß hierzu keine Antwort. 2015-12-26



Gibt es eigentlich noch eine Steigerung für unangenehme Zeitgenossen, echte Kotzbrocken ? Ich meine ja.

Hier meine Definition:

Bazille

Schleimer

Feind

Totfeind

Vereinskamerad

Natürlich gibt es in Vereinen auch echte Kameraden und Freunde. Auch ich habe Diese. Nur, ich hatte z. B. in 2 Fischereivereinen, Wertingen und Neckartailfingen, echte Kameradenschweine kennenlernen dürfen - oder müssen. Das fing schon bei den Vorständen an. Es lebe der Alkohol und die Vetternwirtschaft.   2015-11-01


In der Schule werden bei den "Kleinen" die Fische allgemein angesprochen. Die Kiemen, die Schwimmblase und andere Besonderheiten. Zum Schluß fragt der Lehrer noch ob denn Fische auch schlafen würden.

Ein kleines Mädchen meldet sich und sagt voller Überzeugung: "Na klar schlafen Fische. Mein Papa angelt und sagt manchmal wenn er vom Angeln nachts zurück kommt. Heute lagen die Fische wieder total faul im Flußbett rum." 2015-09-02


Er hieß Reinhold Dongus, war der beste Freund meines Vaters, fuhr einen Pritschenwagen und war selbstsändiger Schlosser. Zudem war er ein Geizhals wie es schlimmer nicht ging und außerdem war er ein ganz miserabler Angler. Geizhals, weil er zwar nicht wirklich zu den Armen gehörte, ständig jammerte wie schlecht es in der Firma lief und er vermutlich den Fensterkitt von Nachbars Fenster abgekratzt hätte und als Brotaufstrich verwendet hätte, wenn dieser genießbar gewesen wäre. Besah ich mir seine Angel waren die vergammelten Schnurlaufringe mit Isolierband befestigt und die Rolle, die gut und gerne 120 m 0,40 mm Schnur faßte, war mit maximal 30 m gefüllt. Hätte man Diese abgezogen und schwarz eingefärbt wäre eine perfekte Dauerwellenfrisur entstanden.

Ich war damals vielleicht 13 oder 14 Jahre alt.

Wir fuhren an den Neckar, an das Kiebinger Wehr. Die "Alten Herren" angelten in alter Manier, eine Angel mit Stopsel - eine auf Grund.

Ich schlich mich von Busch zu Busch. Spinnrute, feine Schnur und fischte den guten, alten Balzer Colonel (damals noch ein deutsches Qualitätsprodukt). Ratet mal wer mehr Erfolg hatte.

Da es noch keine Goldzahn Kormorane gab, fing ich vor über 50 Jahren Fische fast schon auf Ansage.

Mit meiner Beute kam zurück zu den Beiden und blickte, neugierig wie ich war auf die Wagenpritsche und auch unter die gefaltete Plane.

2 Forellen?! War es mir entgangen, daß Reinhold etwas gefangen hatte. Er machte nämlich sonst immer ein riesen Tamtam, rief nach dem Kescher und stellte die Bremse extra leicht ein. So gewann man den Eindruck von einem gewaltigen Fisch und hartem Drill, obwohl sich die Rutenspitze kaum bog.

Ich sagte respektvoll "Petri Heil Reinhold". Mein Vater dachte ich wollte die Beiden veralbern und reagierte mit Unverständnis. Reinhold dagegen begann zu stottern und wurde blaß. Ich sagte auf der Pritsche liegen 2 Forellen. Mein Vater sah nach und stutze 3-4 mal (Heinz Erhardt). Nachdem er fertig gestutzt hatte, wollte er wissen woher die Fische kamen.

Aufklärung:

Reinhold gab nun zu, daß seine Frau ihm auf Grund anhaltender Erfolglosigkeit beim Angeln zu unterstellen begann, eine Freundin zu haben. Er hätte deshalb bei Feinkost Löhmann in Herrenberg, da diese lebende Forellen verkauften, diese beiden Fische gekauft um einen Angelerfolg dokumentieren zu können.

Armer Kerl.

Denn von nun an mußte er sich, wenn wir angeln fuhren, die Frage gefallen lassen: "Angeln wir zuerst bei Löhmann, oder mußt Du heute nichts fangen?"

Na ja, ab zu hatte ein Fisch Mitleid mit Reindold und beging Selbstmord . 2015-09-01


Er, Angler, sitzt in seiner Hobbyecke, hat seine Spinnrute geputzt und die Schnur nachgesehen, und nun baut er sich noch 2 neue große Köder. Heute, gegen später soll es zum Hechtfischen gehen.

Die Hausglocke läutet und er kann hören, wie seine Frau die Türe öffnet. Es ist der Paketbote. Nach ein paar freundlichen Worten schließt sie die Türe und geht mit einem ca. 150 cm langen Paket zurück in die Küche.

Es ist hinlänglich bekannt, Frauen sind nicht neugierig, nein nie, sie möchten nur einfach alles wissen. Also, er hört es rascheln, hört wie ein Umschlag geöffnet wird und der Inhalt entfaltet wird.

Plötzlich ein leiser Aufschrei, ein dumpfer Aufschlag - dann Totenstille unterbrochen von leisem Stöhnen.

Sein Sohn stürmt ins Zimmer. "Papa, Papa die Mutti liegt am Küchenboden, schnappt nach Luft und sieht irgendwie fertig aus!"

Er darauf ganz ruhig und sachlich: "Bleib ruhig mein Sohn, sie erholt sich schon wieder. Sie hat nur die Rechnung meiner neuen Spinnrute gesehen." 2014-09-20



3.00 Uhr

Er steht leise auf, läßt seine Frau weiterschlafen, zieht sich an, geht in die Küche, kocht Kaffee, macht sich ein belegtes Brot, nimmt seine Angeln, den Rucksack, setzt sich ins Auto und fährt ans Wasser.

3.20 Uhr

An seiner Lieblingsstelle angekommen nimmt er seine Ausrüstung, den Kaffee, das belegte Brot und läuft die 500 m an den Fluß.

3.35 Uhr

Angekommen baut er seine Angeln auf, richtet sich ein und wirft die Köderfische aus.

4.00 Uhr

Es kommt ein Unwetter auf. Er baut die Ausrüstung ab, verstaut alles, nimmt seinen Kaffee und sein belegtes Brot und macht sich schnell auf den Weg zum Auto. Er fährt nach Hause.

4.20 Uhr

Er läßt Alles im Auto, schleicht sich ins Haus, zieht sich aus und legt sich wieder zu seiner Frau ins Bett. Die Frau haucht leise im Halbschlaf: "Wie ist es draußen?" Er haucht genauso leise zurück: "Es ist ein Scheißwetter, es stürmt und regnet!"

Darauf sie: "Und mein Mann der Idiot geht angeln, fang doch bitte endlich an!" 2014-09-20


Hans und Helmut sitzen im August an ihrem Lieblingsplatz am Fluß und fischen mit je 2 Angeln auf Barben. Etwas flußaufwärts ist eine hohe Brücke und so schauen Sie auch ab und zu auf den darüber rollenden Verkehr.

Plötzlich sagt Hans: "Mensch Helmut, was macht denn der Spinner da oben!" Total entgeistert sehen sie wie ein Mann auf das Brückengeländer steigt. Sie rufen ihm zu er solle das unterlassen. Doch sie müssen erkennen, daß es ein Selbstmörder ist. Und so kommt was kommen muß. Der Lebensmüde stürzt sich kopfüber die gut 30 m hohe Brücke herunter in den Fluß.

Sie entscheiden sich sofort zu helfen und ziehen nach kurzer Zeit einen leblosen Körper ans Ufer. Hans beginnt sofort mit einer Mund zu Mund Beatmung, wendet sich aber angewidert ab mit der Bemerkung: "Mensch man, der stinkt aber aus dem Mund."

Helmut antwortet darauf: "Du, schau mal, der hat ja Schlittschuhe und einen Anorak an!?!" 2014-06-11


Ich muß oft an ihn denken. Er war mein zweites ich. Wo ich war, war er nicht weit. Er war mein Wahlbruder. Er war ein Franke und Schlitzohr wie ich vorher und nachher noch kein anderes erlebt hatte. Natürlich war er wie ich auch Angler. Leider verstarb er schon kurz nach seinem 50. Geburtstag an Krebs.

Mir fiel vor einiger Zeit eine Begebenheit ein, die sich vor Jahren an einem Baggersee bei Tübingen zugetragen hatte, die ich hier zum Besten geben möchte.

Also, Alfred und ich waren mit Hilfe einer Luftmatratze auf die wir unsere Ausrüstung gelegt hatten zu einer ca. 10 m vom Ufer entfernten kleinen Insel übergesetzt um von dort aus, ein langes Wochenende, auf Hecht zu fischen. Wir angelten die Nacht durch, machten ein kleines Feuer, es ging uns gut. Haben wir Fische gefangen? Ehrlich, ich weiß es nicht mehr.

Als der Morgen graute sahen wir das Licht eines Scheinwerfers und ein Auto fuhr ans Ufer. Der Angler baute sein Ausrüstung auf und fing an zu fischen. Uns bemerkte er anfangs nicht. Später am Vormittag, als der Dunst sich verzogen hatte sah er uns. Er hatte sich in den Kopf gesetzt nun auch auf "unserer Insel" zu angeln und fragte wie wir auf die Insel gekommen waren. Ehe ich antworten konnte sagte Alfred, wir wären einfach durchgewatet. Rein optisch sah es auch so aus als ginge das ganz einfach. Was unser Gegenüber offensichtlich nicht wußte, war, daß ganz kurz vor dem Inselchen ein Graben war, der zwar nur etwa 1 m breit, aber gut 2 m tief war.

Der Angler schulterte seine Ausrüstung und machte sich auf den Weg. Alles schien gut zu gehen bis, ja bis eben vor diesem Graben stand, den er aber nicht erkannte. Alfred sagte, noch 1 großer Schritt, dann ist alles klar. Der Angler machte den Schritt und Sekunden später war er kurzzeitig untergetaucht. Nur sein Hut schwamm auf der Wasseroberfläche denn er hatte ja beide Hände voll. Was kurz darauf geschah läßt sich so beschreiben. Eine wüste Beschimpfung in Richtung Alfred begann. Nach und nach sammelte der frisch gebadete Angler seine abgetauchten Ausrüstungsteile wieder ein, der Rucksack war voll Wasser.

Alfred stand da, grinste und machte diese eine Bemerkung, die ich nie vergessen werde. "Ich kann das gar nicht verstehen. Schau die Enten an. Die haben doch nur ganz kurze Beine und denen geht das Wasser auch nur bis zum Bauch."

Das Ganze endete leider auch noch in einer nonverbalen Auseinandersetzung, die hier aber nicht näher beschreiben möchte, denn Alfred war bei der Fremdenlegion gewesen. 2014-04-23



Selbsternannte Experten sind Menschen, die versuchen das Gehirn ihrer Mitmenschen auszuschalten. Sie haben das Metier erfunden und sind nicht lernwillig weil sie schon alles wissen. 2014-04-21

Unterhalb eines Stauwehrs sitzen 2 Angelfreunde und fischen auf Grund im Hinterwasser. Die Schnur spannt sich! Ist es ein Biß? Sicherheitshalber schlägt der Eine an, hat Kontakt und spürt auch Widerstand. Enttäuscht zieht er einen Gummistiefel heraus.

In diesem Moment sagt sein Kumpel "Biß" und schlägt auch an. Dieser Drill gestaltet sich schwieriger. Er muß seinen Fang hart drillen, denn er ist in die Strömung getrieben. Endlich sieht er seine Beute. An seinem Haken hängt ein Hemd.

Darauf sagt er: "Wir suchen uns ganz schnell eine andere Stelle, da unten wohnt einer!"  2013-12-19



Ein grüner Politiker, ein Jäger und ein Angler treffen sich nach ihrem Ableben vor dem Himmelstor und warten auf Einlaß.

Ein Hilfsengel (früher FDP) tritt vor das Tor und sagt salbungsvoll: "Ehe wir Euch einlassen können, müßt Ihr durch den Sumpf da vorne gehen. An dem, wie tief Ihr einsinkt können wir ersehen, wie oft Ihr zu Lebzeiten gelogen habt. Nur Mut!"

Der Angler läuft zügig voraus und sinkt lediglich bis zu den Knien ein.

Er dreht sich um und sieht den Jäger, der nur bis zu den Köcheln eingesunken ist und fragt ihn wie das kommt.

Der Jäger darauf. Psst sei leise, ich stehe auf den Schultern des Politikers!?!  2013-12-18


Ein Mann rennt total aufgeregt am Fluß entlang und ruft laut. Nach ca. 1 km trifft er auf einen Angler und fragt ihn vollkommen entnervt: "Sagen Sie, haben Sie eine Frau mit schwarzen Haaren und einem gelben Kleid gesehen?"

Antwort: "Ja klar, die kam vor, ich glaube 10 Minuten hier vorbei!"

Der Suchende: "Gott sei dank, dann hole ich sie noch ein."

Der Angler: "Ich bin mir sicher, das klappt noch bei der schwachen Strömung."  2013-11-26



Wie jedes Jahr findet die Jahreshauptversammlung des Angelsport Vereins  "Die Madenwascher - Calle" statt. Nachdem es im vergangenen Jahr zunehmend zu bösartigen Streitigkeiten am Wasser kam schließt der Referent dieses Kapitel mit folgendem Satz ab:

"Meine hochgeschätzten Sportkameraden, Haß gehört nicht ans Wasser. Dieses Hochgefühl erleben Sie bitte mit Ihrer Frau zuhause!"


Ein recht schelmisch veranlagter Angler sitzt in Ulm am Stadtwasser und schaut auf seine beiden Angeln.

Plötzlich ein gewaltiger Biß, er schlägt an, die Angel biegt sich und ein harter Drill beginnt.

Es dauert lange, doch letztendlich landet er einen gewaltigen Waller.

Eine Frau kommt vom Einkaufen, sieht den großen Fisch und fragt: "Haben Sie den alleine gefangen?"

Darauf der Angler: "Nein, 3 Würmer haben mir dabei geholfen und ihn festgehalten!"   2013-08-29

 


Jesus kommt nach 2000 Jahren auf die Erde zurück und möchte als erstes ausprobieren ob er noch über das Wasser laufen kann.

Dabei läuft er einem Spinnfischer in die Schnur und der Angler fängt furchtbar an zu schimpfen.

Jesus möchte sich rechtfertigen und sagt: "Bin bin Jesus! Mein Vater sagte zu mir......., doch weiter kommt er nicht.

Der Angler schreit ihn an: "Es ist mir scheißegal wer Dein Vater ist. Solange ich hier angle, läuft an meiner Stelle keiner über's Wasser!" 2013-08-25


 

 

Neuschnee, gibt es ein besseres Hechtwetter?!?

Keine Warmwetterangler, keine Wurmbader und Madenschwenker.

Jetzt ist es die Zeit für die, die wissen was sie tun.


Der Lehrer in der Schule ist ein fanatischer Angler und möchte eines Tages, daß seine Schüler ein kleines Gedicht in Sachen Angeln reimen.

Nach kurzer Zeit meldet sich der kleine Peter in der ersten Reihe und trug folgende Zeile vor:

"Meine Vater stand am Meeresstrand,

die Angel hielt er in der Hand.

Da fing er einen großen Barsch,

das Wasser ging ihm bis zum Knie."

Der Lehrer darauf: "Das reimt sich doch nicht!"

Die Antwort: "Als der Barsch gebissen war es noch Ebbe. Als er gelandet wurde war die Flut da. Dann hat es sich gereimt!" 2013-08-25


 

 

 

 

Es war eine besonders schöne und erfolgreiche Hausmesse bei "Ruby" in Erfurt!


Du redest zu viel:

Zwei Angelfreunde haben sich zum Angeln verabredet und sitzen nun schon 4 Stunden ohne jeden Erfolg auf ihrem Boot, schauen auf ihre Posen, wechseln die Köder , füttern an, nichts tut sich.

Da sagt der Eine zu seinem Kumpel. "Ich glaube Axel, heute geht nichts. Wir werden "Schneider" bleiben."

Die Zeit vergeht. Nach 1 Stunde anwortet sein Freund: "Peter, das ist doch ganz klar, wenn Du die ganze Zeit am Quatschen bist." 2013-06-22


Der letzte Gruß:

Ein in Ehren ergrauter Angler sitzt an seinem Lieblingsplatz, nahe der Straße zum Friedhof, und schaut auf seine Angeln.

Er bemerkt einen Trauerzug, der sich, wie auf dem Lande üblich, mit dem Sarg auf einem Karren nähert. Eine Frau wird zu Grabe getragen.

Als die Trauergemeinde an ihm vorzieht steht der alte Mann auf, nimmt den Hut ab und verbeugt sich tief vor dem Sarg.

Der Pfarrer ist so beeindruckt, daß er auf seinem Rückweg zur Kirche beim Angler anhält und dies in einem Gespräch zum Audruck bringt.

Darauf antwortet der Angler:

"Wissen Sie Herr Pfarrer, ich bin der Meinung, das gehört sich doch wenn man fast 30 Jahre mit ihr verheiratet war!" 2013-05-11


 

Eine wahre Begebenheit:

Es ist schon eine Weile her, da hatte ich das "Glück" ein Streitgespräch zwischen einem Händler, den ich als kompetenten Kunstköder Angler schätze und einem Kunden, der mit einem schlechten Halbwissen ausgestattet, vermutlich der F (l) achpresse entnommen, dem Händler zu erklären versuchte, warum er als Händler mehr oder weniger null Ahnung hat. Der Möchtegernprofi war gegangen, wir waren unter uns, und der Händler sagte zu mir:

"Peter, diskutiere nie mit einem Idioten, denn er zieht Dich auf sein geistiges Niveau herunter und schlägt Dich durch seine jahrelange Erfahrung. 2012-02-23

 

 


 

 

 

 

 

     Forellenfischen an der Donau.


 

Was ist ein Trockenfischer?

Es handelt sich hierbei um einen Angler, der unwahrscheinlich aufnahmefähig ist, der das Gehörte oder Gelesene auch 1 : 1 in Worten wiedergeben kann, aber noch nie am Wasser angelnd angetroffen wurde und noch viel weniger mit einem gefangenen Fisch zu sehen war. Er fängt seine Fische am Stammtisch. Diese wachsen allerdings nach jedem Bier schneller als es in der Natur möglich ist. 2012-03-11

 


 

Vor einiger Zeit sagte ein Angler zu mir:

Peter, ich stehe immer voll hinter unserem Fischereirecht. Denn nüchtern kann ich es nicht ertragen.

Wäre Franz-Josef Strauß ein Angler gewesen, müßten wir uns mit dem aktuellen Schwachsinn, der verlangt wird und den Keiner achtet, nicht beschäftigen. 2012-03-15

Ich habe daruf hingewiesen, Gesetzte muß man beachten!

 



Wahre Begebenheit vor über 15 Jahren:

Vorspiel:

Ich, PB, angle an einem Fließwasser. Gegenüber hatten wir Angler, weil wir die Notwendigkeit erkannten, ein Vogelschutzgebiet mit Brutzone ausgewiesen. Wir Angler hielten uns daran. Einzig und allein die "Geflügelschützer" trabten quer Bett um Bestände festzustellen und zu archivieren. Vielleicht das letzte mal, denn ich wüßte nicht, daß sich diese "Schützer" lautlos oder unsichtbar bewegen.

1. Akt

Ich angelte mit der Spinnrute. Ein unschwer erkennbarer "Geflügelheini" mit Fernglas und Notizblock kommt auf mich zu, bezeichnet mich als Tierquäler und teilt mir aufgrund seines Erscheins hätte ich per sofort meine üble Tätigkeit einzustellen, denn hier werden Vögel geschützt.

2. Akt

Ich versuche in höflichen Ton dieser Ausgeburt an selbstloser Schutzfunktion zu erklären, daß hier kein Schutzgebiet ist, es ist gegenüber, zudem haben wir Angler dieses Schutzgebiet selbstständig eingerichtet. Ebenso fordere ich den Heini auf zu gehen, denn ich hätte auch andere Möglichkeiten ihn zu überzeugen. Die Situation spitzt sich zu.

3. Akt

Das Gespräch ist jetzt nicht mehr freundlich und ich versuche meinem Gegenüber klar zu machen, daß das Wasser genau an dieser Stelle mindestens 3 m tief ist und daß er problemlos im "Stehen" trinken könne. Noch bin ich friedlich.

4. Akt

An den unverschämten Äußerungen dieses Herren stelle ich fest, daß er wirklich die von mir angekündigte Wassertiefe erkunden möchte. Ich erfüllte ihm seinen Wunsch mit Hilfe einer Technik, die ich als ehemaliger Kampfsportler beherrsche und die wirklich sehr effektiv ist. 30 m weiter unten konnte Er feststellen, daß das Wasser viel flacher ist, nur knietief. Danach wollte er mich nun nicht mehr beschimpfen. - Warum wohl?!? - Ich weiß es, sein Fernglas war naß und damit seine Selbstsicherheit baden gegangen!!!

An diesem Gewässerabschnitt wurde ich seither nicht mehr beleidigt. Ich habe auch seither keinen dieser Komiker wieder angetroffen. - Hat sich da ein bleibender Eindruck herumgesprochen?

Happy End:

Mit mir kann man reden.

Fragen:

Zahlen diese "Leute" auch Steuern in Form die unserer Fischereiabgabe entspricht?

Werden diese "Leute" auch gegängelt mit Zusatzabgaben , z. B. Zufahrtrechten, die wir bezahlen?

Werden diese "Leute" auch so saudumm angequatscht wie wir?

Müssen wir Angler uns schämen Angler zu sein?

Ist das nicht eine gesteuerte Hetze? Vielleicht von Leuten die die Prüfung nicht geschafft haben?

Wir haben eine Prüfung abgelegt. Seit stolz darauf und tretet diese "Leute" in den Arsch.

Reinigen diese "Leute" auch die Gewässer und deren Ufer? Entsorgen diese "Leute" so wir Angler nicht nur die Maden-, Bier-, Wogkaflaschen und Maisdosen von Ferkeln, die angeln dürfen? Dann entsorgen die "Leute" sicher auch die regelmäßig vorzufindenden Fäkalienhaufen, die Pornohefte, die Kondome, die Lebensmittelreste, die Autoreifen und sonstigen Dreck?

Ziehen diese "Leute" Fahrräder aus dem Wasser?

Ziehen diese "Leute" abgesoffene Einkaufswagen aus dem Wasser, die fehlgeleitete, geistige Fußgänger ins Wasser warfen?

Sind wir Angler, die bereits die Umwelt respektiert und geschützt haben, als man mit den "Grünen" noch die Förster meinte, staatlich zugelassene Idioten?

Stellt Euch diese Frage selbst, oder spielt besser Golf.

Mein Rat:

An alle Angler:

Tretet in diese Organisationen ein, die uns schaden wollen, sorgt für Chaos und legt diese, mit vollkommen legalen Mitteln, bei Abstimmungen lahm! Stellt Anträge und laßt keine Ruhe. Auch Angler sind eine Macht.

 



Wahre Begebenheit:

Ich glaube es war wohl so 1989, da führte ich ein Gespräch mit einer Person, die eine leitende Funktion in einer Behörde hatte, die unter anderem auch für die Angelei zuständig war. Selten bin einem solchen gesitigen Fußgänger gegenüber gestanden und selten habe ich ein so tiefgehendes Gespräch geführt bei dem ich wirklich am liebsten schlagkräftige Argumente eingesetzt hätte.

Dieses geistige Irrlicht erklärte mir er wäre Vogelschützer und ihn würde nur das interessieren, was sich oberhalb der Wasseroberfläche bewegen würde. Er würde in dieser Aufgabe voll aufgehen. Das stimmte, er war fast so breit wie hoch.

Außerdem gab er sich als politisch grün zu erkennen. Ist es nicht schade, daß diese wunderschöne Farbe so mißbraucht wird? - Doch zum Glück ist das nicht ansteckend.

Meine Antwort darauf:

Wie man sich irren kann. Eigentlich sehen Sie vollkommen normal aus. Doch wo lassen Sie denken? 2012-07-24



Angelnde Ritter früher:

Früher, sicher für mich das Synonym für z.T. Märchen, Unverschämdheit, Einschleimversuchen und Profilneurose.

Was hat sich verändert?!?!

Angelnde Ritter heute:

Unter neuer Führung für mich eine Gemeinschaft mit  nicht viel Potenzial.



Glücklicher Angler??!!!??

Ein junger Angler, den man getrost als Kenner und Könner bezeichnen kann, fing einen kapitalen Hecht und fuhr auf dem schnellsten Weg zur nächsten Wiegestelle.

Wäre er, in diesen jungen Jahren, ein auch nur halb so guter Autofahrer wie Angler gewesen, hätte es den nachfolgenden Text, im Polizeibericht, der dafür zuständigen Dienststelle nie gegeben.

Hier die Aussage:

Die Straße war feucht, vielleicht war ich etwas zu schnell. Ich kam auf die Gegenfahrbahn, überfuhr 2 Fahrbahnbegrenzungen, schleuderte dann nach rechts zurück. Mein Fahrzeug machte einen Satz über den Straßengraben und ich fuhr den daneben liegenden Bahndamm auf halber Höhe auf einer Länge von ca. 75 m entlang. Dann überschlug ich mich.

Danach verlor ich die Gewalt über mein Fahrzeug.

Hier die Wahrheit:

Sie alle kennen die Feuerzangenbowle mit Heinz Rühmann und dem Schöler Pfeiffer mit 3 f.

Ich war ein verrückter junger Kerl und ein noch verrückterer Angler mit relativ frischem Führerschein, noch nicht so viel Fahrpraxis und einem neuen Auto Marke Simca Rally II. Die Älteren kennen diese Marke sicher noch. Den Jüngeren sei gesagt, daß das Auto gerade ca. 800 kg wog und über 100 PS hatte. Der kapitale Hecht war eine Forelle mit ca. 7 Pfund und ich war auf dem Weg zu meiner Freundin.

Ergebnis:

Fisch tot, aber unversehrt. Auto Totalschaden. Ich, nur blaue Flecken und um die erste, aber schmerzhafte Erfahrung, im Umgang mit einem Auto, reicher.

 



Anglers Abendgebet:

Oh Herr, laß mich fangen einen großen Fisch,

ich bitte Dich um diese Gabe,

so daß ich nachher am Stammtisch nicht,

die Not zu lügen habe!



Frage:

Was braucht ein Trockenfischer unbedingt?

Antwort:

Möglichst lange Arme, damit er die Größe der Fische, die immer nur dann fängt, wenn kein anderer dabei ist, am Stammtisch besser beschreiben kann.

 



Frage:

Was macht eine Frau, wenn ihr Mann am Wasser, jede Deckung ausnützend mit der Angel in der Hand davonrennt?

Antwort:

Sie schießt weiter.