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So sieht der Arbeitsplatz aus wenn ich eine Vorführung zum Thema Köder- bzw. Systemebau mache.


 

 

Da ich möglichst viel vom Köder- und Systemebau, wie auch das richtige Herstellen von Vorfächern, zeigen möchte, habe ich soviele Teile dabei.


 

 

Ihr, als Angler, habt ja genaue Vorstellungen, was Ihr an Euren Gewässern an Ködern, Systemen und Vorfächern braucht. Das bedeutet, daß auf Eurem Tisch nur ein Bruchteil dessen liegt, von dem was Ihr hier seht. Versucht einmal selbst zu bauen, es macht Spaß.


Werkzeuge zum Bau von Spinnern und manchen Weichködern. - Werkzeuge zum Bau von Spinnern und manchen Weichködern. - Werkzeuge zum Bau von Spinnern und manchen Weichködern.


Für nachfolgende Werkzeuge gilt:

Wir bekommen keine Provision und sind auch nicht umsatzbeteiligt. Bis heute fanden wir keine besseren Werkzeuge.

 

Ohne diese Zange ist kein vernünftiger Spinner- bzw. Köderbau möglich. Wir arbeiten nur mit Knipex Werkzeugen. Einmal haben wir ein anderes Werkzeug gekauft, es kurz darauf in das Geschäft zurück gebracht. Das wars.


 

 

 

 

Ihr solltet 2 verschieden große Werkzeuggrößen haben. Zum Abzwicken von Drähten des Durchmessers 0,7 mm und 0,8 mm genügt die Größe 11 cm.

Ab 0,9 mm verwenden wir die Größe 14 cm. Nicht weil wir die Kraft nicht hätten, einfach weil es schneller und wesentlich kraftsparender geht.

Drahtenden gut festhalten. Sie fliegen weit und können ins Auge gehen!!!


 

 

Hier ist die Rückseite mit der Artikelnummer abgebildet.


Hier seht Ihr den Cutter, den wir verwenden. Gute Cutter bekommt Ihr schon ab 15,00 €. Achtet darauf, daß Ihr gute Ersatzklingen kauft. Hier gibt es erhebliche Unterschiede.

Werkzeuge zum Bau von Systemen und Vorfächern. - Werkzeuge zum Bau von Systemen und Vorfächern. - Werkzeuge zum Bau von Systemen und Vorfächern.


 

Dieses Werkzeug benützen wir zum Ablängen von Stahlvorfächern bis zu 0,60 mm Durchmesser. Links oben seht Ihr die Artikelnummer.

 

Schneidet damit keine Drahtachsen zu, denn die Schneiden werden dauerhaft beschädigt. Nach 2 bis 3 Vorgängen wird das Stahlvorfach nicht mehr geschnitten sondern gequetscht, weil die Schneiden nicht mehr sauber schließen und seitlich wegrutschen.


 

 

 

 

Hier ist die Rückseite abgebildet. Wenn Ihr genau hinschaut, werdet Ihr auf der Vorderseite, rechts oben, erkennen, daß die Angaben der Schneidfähigkeit sich auf normalen Kupferdraht beziehen. Also aufpassen und nicht verwechseln. 


Diese Hülsenzange leistet immer gute Dienste und klemmt zuverlässig.

Manche Zangen müßt Ihr mit einer Schlüsselfeile etwas nacharbeiten.

Sonst besteht die Gefahr, daß stärkere Hülsen sich verklemmen und Ihr beim zum Teil gewaltsamen lösen der Hülse, das Vorfach abkicken könnt und damit eine dauerhafte Beschädigung verursacht.

Vorteil:

Eure Fachhändler haben diese Zangen oft zu vernünftigen Preisen im Sortiment.


 

 

Was der Einzelhandel für die oben abgebildete Hülsenzange verlangt, weiß ich nicht im Einzelnen. Professionelle Hülsenzangen  sind manchmal sehr teuer. Wir verwenden Zangen, die Euch locker mal 60,00 € - 90,00 € kosten können.

Es geht auch viel kostengünstiger. Die links abgebildete Zange macht Flachpressungen. In Sachen Haltbarkeit der Verbindung haben wir zwischen unseren Zangen und dieser keinen Unterschied ermitteln können. Für uns geht es hier nur um die Herstellungsgeschwindigkeit.

Es ist wieder eine Knipex Zange. Artikelnummer links ersichtlich.

Achtung:

Bitte achtet darauf, daß die Zange sauber und eng schließt.


Ein Spinner entsteht. - Ein Spinner entsteht. - Ein Spinner entsteht. - Ein Spinner entsteht. - Ein Spinner entsteht. - Ein Spinner entsteht. - Ein Spinner entsteht. -


Hier seht Iht die Bauteile, die zum Bau eines jeden Spinners benötigt werden. Die Achse mit Haken, den Körper, der das Gewicht beeinflußt, diverse Perlen, den Bügel und das Spinnerblatt, wenn gewünscht mit Foile.

Welchen Haken Ihr nun montieren möchtet teilt Ihr Eurem MA-SO-CA Händler mit.


Wollt Ihr ein Spinnerblatt mit Dekor, dann beklebt zuerst dieses zuerst. Auch der beste Klebstoff braucht seine Zeit. Sinnvoll ist es, wenn Ihr Das Dekor schon einen Tag früher aufklebt und über Nacht liegen laßt. Wandert ein Tropfen Wasser unter die Folie, sagt schon mal tschüss.

Das Spinnerblatt muß sauber und fettfrei sein!!!


Schritt 2:

Die Folie stimmt in Sachen  Größe, Anordnung und Farbe. Von innen nach außen reibt Ihr jetzt eventuelle Luftblasen weg. Wenn das nicht mehr geht, nehmt Ihr eine Stecknadel, stecht die Blase an und drückt die Luft heraus. Das klappt immer.


Mit einem wirklich scharfen Messer schneidet Ihr jetzt die überstehende Folie ab. Die Klinge immer von oben nach unten, mit einem leichten Winkel zur Oberseite durchziehen. Unsere Messer sehen aus wie Teppichbodenlegermesser. Das täuscht. Wir verwenden industrielle Konturenmesser, die ähnlich aussehen, aber eine bessere Klingenqualität haben und pro Stück bis zu 45,00 € kosten.

Auf Hausmessen verwende ich mein Taschenmesser, was schon Verwunderung ausgelöst hat. Es schneidet, "was guckst Du?"


 

 

 

 

 

 

Das Blatt ist fertig.

Die überschüssige Folie ist abgeschnitten.


 

Der Achsendraht ist zugeschnitten.

 

Die Öse ist gebogen und noch offen.

 

Die Öse ist fertig gewickelt.

 

Bei Bedarf mit Sprengring.

 

Öse offen, zum zurückstecken, gebogen.

 

Die Schließe ist gebogen und noch offen.


Jetzt geht's los. - Jetzt geht's los. - Jetzt geht's los. - Jetzt geht's los. - Jetzt geht's los. - Jetzt geht's los. - Jetzt geht's los. - Jetzt geht's los. -


Seht Euch das Bild genau an. Haltet die Achse mit der Zange gut fest. Dann zieht Ihr den Draht zwischen Daumen und Zeigefinger durch. Dabei übt Ihr einen leichten Druck aus. So wird der Draht gerade.

Es sieht leicht aus, erfordert aber Übung.


Den Draht auf den Daumen legen. Mit der Zange den Draht mit einer gleichmäßigen, durchgehenden Bewegung nach vorne biegen. Denkt daran, daß das zu wickelnde Ende lang genug ist, sonst erhaltet Ihr keine brauchbare Wicklung und es steigt die Verletzungsgefahr. Dann sticht man sich schnell unter den Daumennagel. Ich weiß wovon ich rede. Es was so"oooo" schön als der Schmerz nachließ.

 

Hier seht Ihr die einfachste und meistgebrauchte Version.

Der Haken ist direkt in der Öse befestigt.


Hier ist ein Sprengring dazwischengeschaltet.

Vorteil 1:  Schneller Umstieg auf andere Haken.

Vorteil 2:  Iht könnt verschiedene Köder vorbereiten.

Nachteil:  Ungeübte Werfer haben öfter einen  Schnureinhänger.

Lösung:    Ehe der Köder aufschlägt, Daumen auf die Spule, die Schnur wird gestrafft.


 

Vor- und Nachteile sind ähnlich gelagert wie bei dem vorherigen Bild und damit auch die  Abhilfen. Ein wesentlicher Vorteil ist, daß Ihr auch mit kalten Fingern problemlos den Haken austauschen könnt.


 

Hier seht Ihr die fertige Öse, noch nicht gewickelt. Je dicker der Draht ist, um so länger muß das kurze Ende sein, um Verletzungen zu vermeiden.


 

Hier ist der Spinner aufgebaut. Die Anordnung der Bauteile entscheidet über die Laufeigenschaften und das Einsatzgebiet.

Vorteil: Ein guter Spinnfischer kennt sein Gewässer und kann sich die Köder entsprechend bauen.


Das Spinnerblatt ist jetzt auch montiert. Den Spinner nun kurz senkrecht, mit dem Haken nach untern halten und andrehen um zu sehen ob das Blatt sich einwandfrei dreht.

 

 

 

Wie bereits bekannt, biegt Ihr nun die Abschlußöse.


4 - 5 Wicklungen genügen um einen sicherern Abschluß herzustellen. Mehr Windungen sehen optisch schöner aus. Mir gefällt das. Beim Abzwicken des überstehenden Restes haltet Ihr das Endstück gut fest. Es fliegt sonst weiter als Ihr vermutet. Verletzungsgefahr für Gegenübersitzende.


Der Spinner ist fertig.

Hat Euch das Gesehene gefallen?

Dann tut mir bitte den Gefallen und reißt auch hin und wieder einen Spinner ab. Ich lebe davon.


Systeme - Systeme - Systeme - Systeme - Systeme - Systeme - Systeme - Systeme - Systeme - Systeme - Systeme - Systeme - Systeme - Systeme - Systeme


 

 

Die Hülsen. Ihr braucht sie um eine tragfähige Verbindung herzustellen.

Vorsicht!

Es gibt Hülsen auf dem Markt, die zu Problemen führen können. Vorher immer ausprobieren ob die Verbindung hält.


 

 

 

Das sind die Einzelteile des System's mit 2 Drillingen. Hier mit roten Drillingen. Der Schwanzdrilling ist etwas kleiner.


 

 

Mit dem Schwanzdrilling fangt Ihr an.


Den Kopfdrilling befestigen. Gebt acht mit dem Silikonschlauch. Ein Abrutschen endet meist mit einem erfolgreichen Daumenpiercing. Ich kenne das. Ein Skalpell hilft weiter.

Geschafft. Je nach Hakengröße sollte das System zwischen 40 cm und 70 cm lang sein. Damit könnt Ihr einen Köder durch's Wasser "zupfen" oder auch auf Grund legen.

Siehe auch bei "Systeme".


 

 

Hier seht Ihr die Einzelteile eines Systemes mit Drilling und Einzelhaken.


 

 

Hier wird zuerst der Einzelhaken montiert.

Gebt acht, damit Euch der Widerhaken nicht den Silikonschlauch verletzt!


 

 

Der Schlauch sitzt an der richtigen Stelle. Wenn Ihr die Position des Einzelhakens verändern wollt, dann schiebt zuerst den Schlauch etwas von der Hakenöse weg.


 

Das System ist fertig.

Petri Heil.


Ich glaube, ich habe Euch hier einige Grundbegriffe, gut verständlich, veranschaulicht. Das Selbstbauen macht viel Freude und auch ich baue bis heute meine Teile selbst. Dann brauche ich nicht zu meckern wenn sich ein Fehler eingeschlichen hat. Natürlich kann man Vieles noch verfeinern und herumtüfteln.

Ich wünsche Euch viel Freunde und viele gute Fische. Denkt aber immer daran. Wer einen 20pfündern fangen will, muß einen 2pfünder weiter leben lassen.